Mit Segelkurs segeln lernen, Segelschein oder Sportbootführerschein machen

Segel-Schein

September 19th, 2008 at 00:00

Das Segeln als Hobby, Zugang zum Wassersport

 

Das Hobby Segeln

Der Segelsport fasziniert immer mehr Menschen über alle Altersschichten hinweg. Warum?

Zum einen ist es sicherlich der hohe Erholungswert in der freien Natur, das Messen mit dem Wind, den Wellen, den Kräften der Natur,  zum anderen kann man nicht nur individuell, sondern meist mit Freunden, mit der Familie abschalten vom " Alltags-Stress " . Sportboote sind heute an jedem Gewässer leihbar, für einzelne Tage, fürs Wochenende oder für einen ganzen Urlaub oder, wer in der Nähe von einem schönen See wohnt, der kann sich auch ein Segelboot, eine kleinere Jolle oder ein Motorboot zulegen.

 

                                            segelschein.hafen.gardasee

 

 

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September 16th, 2008 at 00:00

Das Hobby Segeln mit einem Segelschein starten?

 

Der optimale Einstieg beim Segelsport ?

 

Sicherlich der beste Einstieg beim Segelsport ist der Besuch einer guten Segelschule. Dort wird man theoretisch und praktisch bei einem Segelkurs in die Kunst des Segelns eingewiesen. Bei befreundeten Seglern, die auch das Hobby "Segeln" teilen, an das entsprechende Wissen zu kommen, führt nicht immer zum optimalen Wissen. Auf jeden Fall führt es auch nicht zu einem Segelschein.

Anfänglich ist für Einsteiger etwas verwirrend, welchen Segelkurs oder welchen Segelschein man anstreben sollte. Da gibt es Schnupperkurse, Wochenendkurse, Grundkurse zum Segelgrundschein, verbandsinterne Segelkurse mit Abschlussschein angeboten, oder es wird dann etwas amtlicher mit einem amtlicher Sportbootführerschein "Binnen" oder derselbe für "See" ?? Entgültig kompliziert wird es dann mit den verschiedenen Abkürzungen wie SKN, SKS, SSS, SHS, LRK, SRC, LRC oder UBI. Aber keine Angst, hier wird im Anschluss so einiges klar gemacht.

Also, Leinen los !

 

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September 15th, 2008 at 00:00

Vom Segelanfänger zum Segelprofi

 

Tips für den Beginn der Segelausbildung

 

Auch wenn es am Beginn nach einem langen Ausbildungsweg aussieht, es lohnt sich, Schritt für Schritt die Segelausbildung anzugehen. Oberste Priorität ist hinterher der sichere Umgang mit dem Segelboot, denn der Segler muss auch bei unterschiedlichsten Wetterverhältnissen zurecht kommen. Empfehlenswert ist es, mit einem Segelscheinkurs an einem Binnengewässer zu beginnen.

Nach Erhalt seines Segelscheins ( Sportbootführerschein Binnen )sollten dann mindestens ein bis zwei Jahre eigene Erfahrungen beim selbständigen, eigenverantwortlichen Segeln bei allen möglichen Wettersituationen gewonnen werden. Dies ist auch die Zeit, sich klar zu werden, ob man in der Segelausbildung noch weitermachen will. Vielen Seglern reicht dies auch, um in heimischen Gewässern schöne Segeltage zu verbringen.

Wer das Segelhobby weitertreiben will, den wird es an die Küste treiben zum amtlichen Sportbootführerschein See. Dabei dann noch das SRC, das ist der Funkkurs Short Range Certificate und im weiteren den SKS, den Sportküstenschifferschein. Die Weiterentwicklung zum Hochsee-Segler findet dann im SSS, dem Sportseeschifferschein und dem SHS, dem Sporthochseeschifferschein.

Will man seinen nächsten Urlaub auf dem Wasser des Bodensee`s verbringen oder hat man das Glück dort zu wohnen, dann gibt es ein spezielles Vorgehen bei den unterschiedlichen Segelscheinen, das einem Segelanfänger in die Segelausbildung einen besonders günstigen Zugangsweg zu mehreren Segelscheinen gleichzeitig aufzeigt. Dabei handelt es sich um das sogenannte Bodenseeschifferpatent.

 

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September 14th, 2008 at 00:00

Der Sportbootführerschein Binnen ( SBF Binnen )

 

Sportbootführerschein Binnen ( SBF )

 

Der Sportbootführerschein Binnen  ( SBF Binnen ) ist eine amtliche Erlaubnis die international Gültigkeit hat. Bei diesem Sportbootführerschein wird unterschieden, ob der Besitzer ein Surfbrett, ein Segelboot oder ein Motorboot führen darf. Der Zusatz "Sport" bedeutet, dass dieser Führerschein auf den Bundeswasserstrassen ( Binnenschiffahrtsstrassen-Verordnung ) nicht zu gewerblichen Zwecken gültig ist.

Pflicht ist der Sportbootführerschein Binnen ab einer Leistung an der Schraube von mehr als 3,68 kW (5 PS), dieser nennt sich dann Sportbootführerschein (Motor) Binnen.

Mit diesem amtlichen Sportbootführerschein ist die Berechtigung zum Führen von Wasserfahrzeugen bis zu einer "Länge über Alles" (LüA) von 15 Metern verbunden. Bei der LüA zählen Ruder und Bugspriet nicht dazu.

Die Sportbootführerscheinpflicht ist in Deutschland sehr unterschiedlich geregelt bei Segelbooten ohne Motor. Hier geht das Landesrecht vor. Beispielsweise wird am Bodensee ab 12 m2 Segelfläche das Bodenseeschifferpatent D vorgeschrieben.

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September 14th, 2008 at 00:00

Die unterschiedlichen Segelscheine

 

Der Segelschein

 

Vergleichbar mit dem Führerschein für Fahrzeuge des öffentlichen Strassenverkehrs gibt es  eine größere Anzahl an unterschiedlichen amtliche und nicht-amtliche Papiere, im Volksmund " Segelschein" genannt, die für das Führen von Segelbooten, von Segelbooten mit Motor und von Motorbooten auf den nationalen oder internationalen Gewässern nötig sind.

Dieser Segelschein berechtigt als Befähigungs- und Berechtigungsnachweis zum eigenverantwortlichen führen eines Sportbootes wie zum Beispiel ein Segelboot. Nicht verwechseln darf man den Begriff Segelschein mit einem " seemännischem Patent". Dies wäre beispielsweise die Ausbildung zum Kapitän.

In Deutschland gibt es folgende Amtliche Sportbootführerscheine :

 

 

 

 

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September 13th, 2008 at 00:00

Sportbootführerschein See ( SBF )

 

Der Sportbootführerschein See ( SBF See )

 

Der amtliche Sportbootführerschein (See) ist die Vorraussetzung für alle weiterführenden Ausbildungen und Befähigungszertifikate, die sogenannten Schifferscheine.

Im Vergleich zum Sportbootführerschein (Binnen), der ja auch ein amtlicher Führerschein zum Führen von motorisierten Booten zu Sport- und Freizeitzwecken ist, wird dieser Sportbootführerschein für das Befahren der Seeschifffahrtsstrassen mit höheren Leistung an der Schraube  als 3,68 kW benötigt. Eine Beschränkung der Rumpflänge gibt es nicht mehr.

Vorraussetzung, um den Sportbootführerschein (See) machen zu dürfen, ist das Alter von mindestens 16 Jahren, ein ärztliches Zeugnis über die Tauglichkeit und ein Zeugnis über die Zuverlässigkeit ( Führungszeugnis ).

Die Prüfung ist in einen theoretischen und in einem praktischen Teil zu absolvieren.

In der Theorie werden die Navigation eines Schiffes, die Seemannschaft ( alle Fertigkeiten, die ein " Seemann" beherrschen muss von Manöverkunde über Motorenkunde zu zum Seenotfall usw. ), das Seeverkehrsrecht und die Seeschifffahrtsstraßen-Verordnungen, um Zusammenstösse zu verhindern, Wetterkunde und richtige Fahrzeugführung. Für einige Teile der theoretischen Prüfung gibt es vorgefertigte Fragebögen zum Lernen.

Bei der praktischen Prüfung geht es um vorzeigbare Grundkenntnisse im Umgang mit einem Motorboot sowie das praktische Vorführen wichtiger Knoten ( Knotenkunde ) .

Mit dem Sportbootführerschein (See) ist man dann zum Führen eines Sportbootes unter Motor auf Seeschifffahrtsstraßen berechtigt. Praktische Segelkunde und Segeltheorie wird bei diesem Führerschein nicht abgefragt, da man für Segelfahrzeuge ohne Motor auf Seeschifffahrtstraßen keinen amtlichen Schein braucht ( Ausnahmen!). Obwohl die Prüfung auch auf Binnengewässern abgenommen werden kann, ist das Befahren der 3-Meilen-Zone möglich. Ob dies aber versicherungstechnisch sinnvoll ist ohne Gezeitenkunde und weiterführende Kenntnisse in der Navigation, das mag sich der verantwortungsbewusste Führer eines Schiffes auch im Hinblick auf seine Begleitmannschaft reiflich überlegen.

 

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September 12th, 2008 at 00:00

Das Bodenseeschifferpatent

 

Für den Bodensee ist das Bodenseeschifferpatent nötig

Eine Besonderheit ist das Bodenseeschifferpatent.  Die 3 Anrainer des Bodensees Deutschland, Österreich und Schweiz  haben sich in der Verordnung über die Schifffahrt auf dem Bodensee für ein Patent entschieden. In Deutschland nennt es sich Bodenseeschifferpatent, in der Schweiz Schifferpatent und in Österreich Schifferpatent für den Bodensee.

In der Verordnung ist die Patentpflicht festgelegt:

für Segelboote mit mehr als 12 m2 Segelfläche und

für Wasserfahrzeuge mit Maschinenantrieb ( Segelboot oder Motorboot ) von mehr als 4,4 kW.

Selbst Gäste mit einem entsprechenden Sportbootführerschein müssen für den Bodensee ein sogenanntes Ferienpatent beantragen. Für das Ferienpatent gilt, dass es nur einmal pro Jahr für den Zeitraum von einem Monat beantragbar ist.

Gerade für künftige Boots-Wassersportler eröffnet der Erwerb des Bodenseeschifferpatents einen besonders preisgünstigen Zugang zu unterschiedlichen Segelscheinen. Auf Antrag lässt sich nämlich das Bodenseeschifferpatent, sogar ohne weitere Prüfungen ( die ja immer wieder mit Aufwendungen und Kosten verbunden sind ), umschreiben auf den amtlichen Sportbootführerschein ( Binnen ). So gesehen sollte man mit dem Hobby Segeln am besten in einer Segelschule am Bodensee starten.

Das Schifferpatent Bodensee wird in 4 verschiedene Kategorien unterteilt:

  • Kategorie A   :  Fahrzeuge mit Maschinenantrieb über 4,4 kW , das sind 6 PS
  • Kategorie B   :  Fahrgastschiffe
  • Kategorie C   :  Güterschiffe und schwimmende Geräte mit eigenem Antrieb
  • Kategorie D   :  Segelfahrzeuge mit einer Segelfläche über 12 m²

Das bedeutet, dass man das Bodenseeschifferpatent der Kategorie A und D braucht, um ein Segelboot mit mehr als 12 m2 Segelfäche und mehr als 4,4 kW Motorleistung bewegen will.

Um die Strecke des Hochrheins ( von Stein am Rhein bis Schaffhausen ) befahren zu dürfen, braucht man noch das Bodenseeschifferpatent der Kategorie H .

Vorraussetzung für den Erwerb des Bodenseeschifferpatents vom Alter her sind für die Kategorie D  14 Jahre und für die Kategorie A 18 Jahre. Ein ärztliches Zeugnis für die Prüfungsanmeldung ist dann auch noch nötig.

Die Prüfung ist in einen theoretischen Teil ( Multiple choice Test aus dem Fragenkatalog, siehe dazu die Bücher ) und einen praktischen Teil mit praktische Segelprüfung bzw. mit praktische Motorbootprüfung.

Die theoretische Prüfung  zum Bodenseeschifferpatent in Deutschland findet  vor dem Prüfungsauschuss ( Schifffahrtsamt ) der Landratsämter Konstanz, Friedrichshafen oder Lindau statt.

 

 

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September 11th, 2008 at 00:00

Sportküstenschifferschein ( SKS )

 

Das Befähigungszeugnis Sportküstenschifferschein  ( SKS )

Der Sportküstenschifferschein  ( SKS ) ist ein empfohlender Schifferschein für das Führen von Yachten mit Motor und unter Segel in den Küstengewässern aller Meere bis zu 12 Seemeilen Abstand vom Festland.

Was bedeutet hier Empfehlung ?

Der Sportküstenschifferschein  ( SKS ) erweitert nicht die Berechtigungen, die man mit dem Sportbootführerschein ( See ) hat. Zum Chartern einer seegängigen Yacht wäre also der Sportbootführerschein ( See ) ausreichend, wobei natürlich so mancher Vercharterer schon gerne einen Nachweis über das Können eines Sportküstenschifferschein  ( SKS ) hätte.

Vorraussetzungen für den Sportküstenschifferschein  ( SKS )

  • Lebensalter 16 Jahre
  • Besitz des Sportbootführerscheins ( See )
  • Nachweis von mindestens 300 Seemeilen auf einer Yacht im Küstengewässer nach dem Erwerb des Sportbootführerscheins ( See )

Der gesamte Prüfungsstoff zum Erwerb des Sportküstenschifferscheins  ( SKS ) ist schon wesentlich erweitert gegenüber dem Sportbootführerschein ( See ). Die erweiterten Kenntnisse sind insbesondere Navigation, Seemannschaft, Schiffahrtsrechte und Wetterkunde.

Wie gewohnt ist die Prüfung in einen theoretischen und einen praktischen Teil aufgeteilt.

Im praktische Teil wird auf das erfolgreiche Umsetzen des Gelernten in Küstengewässern geprüft. Das sind ausgewählte Manöver und die Pflichtaufgabe Rettungsmanöver sowie Knotenkunde.

 Der theoretische Teil besteht einerseits aus einem Fragenteil, hier sind alle Fragen mit Musterantworten vorab bekannt und im Handel erhältlich, und dem sogenannten Kartenteil. Bei letzterem werden umfangreiche navigatorische Kenntnisse verlangt, die anhand einer Seekartenaufgabe gelöst werden müssen. Dazu zählen auch Fragen zu Strom und Gezeiten. Zum Kartenteil sind die konkreten Fragen nicht wie bei den Musterantworten bekannt, aber man lernt mit vergleichbaren Musteraufgaben, die auch im Handel zu bekommen sind. Siehe auf dieser Website rechts aussen.

Ein Navigationsbesteck, bestehend aus einem Marinezirkel, einem Kursdreieck und einem Anlegedreieck wird zur Prüfungsvorbereitung benötigt.

 

 

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September 10th, 2008 at 00:00

Sportseeschifferschein ( SSS )

Der amtliche Befähigungsnachweis Sportseeschifferschein ( SSS )

Empohlen wird der Sportseeschifferschein  ( SSS )  den Skippern, denen die Küstenfahrt nicht mehr ausreicht. Er wird auch im Ausland anerkannt.  Vorgeschrieben ist der Sportseeschifferschein  ( SSS ) in der gewerblichen Schiffsfahrt, wie zum Beispiel beim Führen einer Ausbildungsyacht mit maximal 12 Personen und bei Traditionsschiffen. Für die nicht gewerbliche Nutzung eines beispielsweise eigenen Bootes ist er also nicht vorgeschrieben.

Der Sportseeschifferschein  ( SSS ) gilt für küstennahe Seewässer. Das bedeutet alle Meere bis zu 30 Seemeilen ab Küste, die gesamte Nordsee und Ostsee, der Ärmelkanal, der Bristolkanal, die irische See, die schottische See, das Schwarze Meer und das Mittelmeer.

Vorraussetzungen, um den Sportseeschifferschein  ( SSS ) machen zu dürfen:

  • Lebensalter 16 Jahre
  • Der Sportbootführerschein See
  • Nachweis von 1000 Seemeilen auf Yachten im küstennahen Seegewässer, nachdem man den Sportbootführerschein See gemacht hat. Bei dem 1000 sm Seemeilennachweis muss man als Wachführer oder dessen Stellvertreter agiert haben. Hat man schon den Sportküstenschifferschein, reichen 700 Seemeilen. Bei letzterem ist auch nicht ein Funktionsnachweis Pflicht.

Der Prüfungsstoff ist auf den Sportküstenschifferschein aufbauend. Der Lernstoff ist erheblich, weil es keine vorgefertigten Prüfungspunkte und Antwortkataloge gibt. Prinzipiell könnte alles gefragt werde. So ist die Vorbereitung auch zeitlich nicht gerade gering.

Bei der Theorie wird meist auf vier einzelnen Teilprüfungen ( Schwerpunkte Wetter, Recht, Navigation und Seemannschaft ) aufgeteilt.

Die praktische Prüfung wird auf einer seegängigen Yacht abgenommen. Hierbei sollten die theoretisch gelernten Kenntnisse praktisch umgesetzt gezeigt werden. Zum Pflichtprogramm zählen das Rettungsmanöver auch Radar-Kenntnisse.

 

 

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September 9th, 2008 at 00:00

Sporthochseeschifferschein ( SHS )

Der Befähigungsnachweis Sporthochseeschifferschein ( SHS )

 

Der Sporthochseeschifferschein  ( SHS )  ist ein " Segelschein " bzw. ein amtliches Zeugnis für die weltweite Fahrt, das heisst für alle Meere.

Für den privaten Bereich wird der Sporthochseeschifferschein  wie auch der Sportseeschifferschein nicht benötigt. Verpflichtend braucht man den Sporthochseeschifferschein  ( SHS ) aber bei der gewerblichen Nutzung von Sportbooten über die 12 Seemeilenzone ab Küste hinaus. Er gilt für das Führen von Yachten und für Ausbildungs- wie auch Traditionsschiffe „mit einer Antriebsmaschine“ oder „mit einer Antriebsmaschine und unter Segel“ für die weltweiten Fahrt (alle Meere).

 

Zulassungsvoraussetzungen für den Sporthochseeschifferschein sind :

  • Lebensalter 18 Jahre
  • der Sportseeschifferschein
  • ein Nachweis über 1000 Seemeilen auf Yachten im Seebereich. Man kann diesen Nachweis erst nach Erwerb des Sportseeschifferscheins anstreben und er gilt nur, wenn man als Skipper, Coskipper oder Wachführer agiert. Im Gegensatz zum Sportseeschifferschein íst eine stellvertretende Wachführung nicht ausreichend.

Die Prüfung setzt auf das Wissen aus dem Sportseeschifferschein auf. Es gibt eine theoretische, eine praktische und eine mündliche Prüfung. Die praktische Prüfung erfolgt allerdings nicht auf einer seegängigen Yacht, das hat man ja auch schon beim Sportseeschifferschein hinter sich gebracht.

In der Theorieprüfung geht es um Wetterkunde (tropische Wirbelstürme ), Schifffahrtsrecht im Blick auf das internationale Seerecht und die Navigation, insbesondere um die astronomische Navigation.

In der praktischen Prüfung geht es um die richtige Handhabung eines Sextanten ( Messen, Bestimmung, Erläuterung ) und die Durchführung einer Vertikal-Winkel-Messung.

Im mündlichen Prüfungsteil bespricht man das Verhalten in wirbelsturmgefährdeten Gebieten, das Fahren in schwerem Wetter und die verschiedenen Aspekte der Handhabung einer Yacht.

 

 

 

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