Das Hobby Segeln
Der Segelsport fasziniert immer mehr Menschen über alle Altersschichten hinweg. Warum?
Zum einen ist es sicherlich der hohe Erholungswert in der freien Natur, das Messen mit dem Wind, den Wellen, den Kräften der Natur, zum anderen kann man nicht nur individuell, sondern auch mit Freunden, mit der Familie abschalten vom " Alltags-Stress " . Sportboote sind heute an jedem Gewässer in unterschiedlichen Grössen und Preisen leihbar, für einzelne Tage, fürs Wochenende oder für einen ganzen Urlaub.
Wer das Glück hat, in der Nähe von einem schönen See oder Fluss zu wohnen, der kann sich auch ein Segelboot, eine kleinere Jolle oder ein Motorboot zulegen. Dabei darf er aber nicht vergessen, dass ein Liegeplatz benötigt wird, zumindest aber eine gut erreichbare Slipanlage und einen guten Trailer.
Die Grundlage für das Hobby Segeln sind aber Kenntnisse, die man sich am besten in einer Segelschule aneignet. Je nach Segelscheinfläche ist auch ein Segelschein zum Führen eines Segelbootes nötig. Segelscheine oder Sportbootführerscheine gibt es aber viele verschiedenen.
Im weiteren werden diese unterschiedlichen Arten eines Segelscheins erklärt.

Der optimale Einstieg beim Segelsport ?
Sicherlich der beste Einstieg beim Segelsport ist der Besuch einer guten Segelschule. Dort wird man theoretisch und praktisch bei einem Segelkurs in die Kunst des Segelns eingewiesen und man kann auch für den Sportbootführerschein meist in einer netten Gruppe Segelbegeisterter gemeinsam lernen und sich motivieren für die Prüfung.
Bei befreundeten Seglern, die auch das Hobby "Segeln" teilen, an das entsprechende Wissen zu kommen, führt nicht immer zum optimalen Wissen. Gerade das theoretische Fundament lässt sich nur aus Segelbüchern gerade als Anfänger nicht leicht lernen.
Eine Möglichkeit mit Urlaubscharakter ist das Mitsegeln auf einem Urlaubstörn. Das Buchen eines Segelurlaubes geht im Inland aber auch im Ausland.
Auf jeden Fall führt eine private Ausbildung auch nicht zu einem Segelschein.
Anfänglich ist für Einsteiger etwas verwirrend, welchen Segelkurs oder welchen Segelschein man anstreben sollte.
Da gibt es Schnupperkurse, Wochenendkurse, Grundkurse zum Segelgrundschein, verbandsinterne Segelkurse mit Abschlussschein angeboten, oder es wird dann etwas amtlicher mit einem amtlicher Sportbootführerschein "Binnen" oder Sportbootführerschein "See" ?
Entgültig kompliziert wird es dann mit den verschiedenen Abkürzungen wie SKN, SKS, SSS, SHS, LRK, SRC, LRC oder UBI.
Aber keine Angst, hier wird im Anschluss so einiges klar gemacht.
Also, Leinen los !
aber zuvor noch nach Segelbekleidung schauen. Für die Sicherheitsausrüstung beim Segelkurs sorgt meist immer die Segelschule. Aber wer seine eigene Segelschutzweste oder Rettungsweste will, der wird leicht im Internet preiswert fündig.
Tips für den Beginn der Segelausbildung
Auch wenn es am Beginn nach einem langen Ausbildungsweg aussieht, es lohnt sich, Schritt für Schritt die Segelausbildung anzugehen.
Oberste Priorität ist hinterher der sichere Umgang mit dem Segelboot, denn der Segler muss auch bei unterschiedlichsten Wetterverhältnissen zurecht kommen. Empfehlenswert ist es, mit einem Segelscheinkurs an einem Binnengewässer zu beginnen.
Nach Erhalt seines Segelscheins oder eines Sportbootführerschein Binnen sollten dann mindestens ein bis zwei Jahre eigene Erfahrungen beim selbständigen, eigenverantwortlichen Segeln bei allen möglichen Wettersituationen gewonnen werden.
Dies ist auch die Zeit, sich klar zu werden, ob man in der Segelausbildung noch weitermachen will. Vielen Seglern reicht diese erste Segelscheinprüfung auch, um in heimischen Gewässern schöne Segeltage zu verbringen.
Wer das Segelhobby weitertreiben will, den wird es an die Küste treiben zum amtlichen Sportbootführerschein See. Dabei dann noch das SRC, das ist der Funkkurs Short Range Certificate und im weiteren den SKS, den Sportküstenschifferschein. Die Weiterentwicklung zum Hochsee-Segler findet dann im SSS, dem Sportseeschifferschein und dem SHS, dem Sporthochseeschifferschein.
Will man seinen nächsten Urlaub auf dem Wasser des Bodensee`s verbringen oder hat man das Glück dort zu wohnen, dann gibt es ein spezielles Vorgehen bei den unterschiedlichen Segelscheinen, das einem Segelanfänger in die Segelausbildung einen besonders günstigen Zugangsweg zu mehreren Segelscheinen gleichzeitig aufzeigt.
Dabei handelt es sich um das sogenannte Bodenseeschifferpatent.

