Mit Segelkurs segeln lernen, Segelschein oder Sportbootführerschein machen

Segel-Schein

September 8th, 2008 at 00:00

Der Traditionsschifferschein ( TSS )

 

Zum Sportseeschifferschein den Traditionsschifferschein

Der Traditionsschifferschein ist ein zusätzlicher Eintrag in den Sportseeschifferschein oder in den Sporthochseeschifferschein. Mit dem Traditionsschifferschein ist es erlaubt Traditionsschiffe bis zu einer Rumpflänge von 55 Metern und mit mehr als 25 Mann Besatzung in den Fahrgebieten vom Sportseeschifferschein oder vom Sporthochseeschifferschein zu führen.

                                              traditionsschifferschein-segelschein-hafen-porto

Traditionsschiffer wird man, indem man über 4 Jahre hinweg praktisch Borddienstzeiten und Fahrzeiten auf Traditionssegelschiffen macht, und diese im Erfahrungsnachweisheft dokumentiert.

Traditionsschiffe sind Museumsschiffe, historische Schiffe oder traditionelle Schiffe.

Durchführungsrichtlinien Traditionsschiffahrt

  

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September 7th, 2008 at 00:03

Das Sportschifferzeugnis oder Rheinsportschifferpatent

 

Sportschifferzeugnis und Rheinsportschifferpatent

Will man auf Binnenschifffahrtsstrassen unterwegs sein und das auf einem Boot mit einer Länge über alles zwischen 15 Metern und 25 Metern, so wird seid dem 1.1.1998 ein Sportschifferzeugnis benötigt. Für dem Rhein wird noch ein extra Nachweis gebraucht, das Rheinsportschifferpatent. Bei diesem wird ein Nachweis über die Streckenkenntnis eingefordert.

Das Sportschifferzeugnis wird von den Wasser- und Schiffahrtsdirektionen ausgestellt. Das Sportpatent ebenso. Die Anmeldung zur Prüfung und die Patentanträge müssen mindestens 5 Wochen vor dem Prüfungstermin eingereicht werden ( Unterlagen und Termine)

 

 

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September 1st, 2008 at 00:00

Die wichtigsten Schiffsknoten

 

Welche Schiffsknoten sollte man kennen ?

Für den Segelschein oder für den Sportbootführerschein sollten einige Schiffsknoten gut gekonnt werden. Die Schiffsknoten sind nicht nur für die Prüfung nötig, sondern sie werden auch in der Praxis immer wieder gebraucht. So ist ein Üben auch nach der bestandenen Prüfung immer wieder vorzunehmen.

Zum Üben besorgt man sich ein paar Leinen von je 2 Meter Länge. Die Schiffsknoten in Bildform kann man sich hier anzeigen lassen : SCHIFFSKNOTEN

Natürlich gibt es auch gute und günstige Fachbücher wie Die wichtigen Knoten oder meine besondere Empfehlung zum Aufhängen Die Knotentafel: Verbinden – Festmachen – Anstecken – Verkürzen

 

Schiffsknoten und ihr Gebrauch

 

  • Achtknoten         zum Verhindern, dass ein Ende ausrauscht
  • Kreuzknoten      um zwei gleichstarke Enden zu verbinden
  • Schotstek           um zwei ungleiche Enden zu verbinden, es gibt einen einfachen und einen doppelten Schotstek
  • Palstek               um ein beliebig großes Auge zu erstellen, das sich nicht zuziehen kann oder um zwei Leinen zu verbinden; der Palstek dürfte der wichtigste Schiffsknoten sein.
  • Webleinenstek  um an Pollern festzumachen
  • Kopfschlag          um an einer Klampe zu Belegen

 

 

Im Internet gibt es auch animierte Lernhilfen für Schiffsknoten. Hier zeigt sich der genaue Verlauf beim Knoten machen.

 

Anforderung an Seemannsknoten

  • Der Seemannsknoten muss schnell und auch einfach herzustellen sein
  • Der Seemannsknoten muss auch unter Zug sicher und zuverlässig halten
  • Der Seemannsknoten muss sich leicht lösen lassen in entlastetem Zustand

 

 

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August 30th, 2008 at 00:00

Der Spleiss und Spleissanleitung

 

Mit einer Spleissanleitung einen Spleiss spleissen

 

..aber das ist alles nicht ganz einfach, die Seilkunde war nicht umsonst früher ein Ausbildungsberuf.

Unter Spleißen versteht man eine haltbare Verbindung zwischen geflochtenem Tauwerk aus Naturfasern und Kunststofffasern wie auch Drahttauwerk durch eine Verflechtung der einzelnen Kardeelen. Das Spleißwerkzeug nennt sich Hohlspieker oder Marlspieker.

Bekannte Spleiße sind Augspleiß, zur Vertäuung an einen Poller, der Rückspleiß als greifbares Ende eines Seiles und der Kurzspleiß zum Verbinden zweier Seile. Aber es gibt noch eine ganze Reihe mehr in der Spleissanleitung oder in Fachbüchern: Knoten, Spleißen, Takeln

Gut, dass man das Spleissen bei der Segelkundeprüfung für den Segelschein nicht beherrschen muss. Grundsätzlich wäre es aber gut, die Ansetze zu verstehen. Auf grosser Fahrt könnte man es schon brauchen.

Aber die Schiffsknotenkunde, die sollte man für die Segelscheinprüfung theoretisch aber auch praktisch beherrschen. Die wichtigsten Schiffsknoten sind aber auch mit etwas Übung leicht zu erlernen.

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August 20th, 2008 at 00:00

Schot oder Leine ?

Was ist ein Schot und was eine Leine ?

Auf einem Schiff, selbst auf der kleinsten Jolle, gibt es für das Tauwerk eigene seemännische Bezeichnungen, die am Anfang ungewohnt und daher zu lernen sind.

                                      segelschein-schot-leine

Eine Schot ist ein Tau, das zum Bedienen eines Segels eingesetzt wird. Schoten zählen zum laufenden Gut. Es gibt die Grossschot für das Hauptsegel und die beiden Fockschoten oder Vorschot für das Vorsegel. Dabei wird noch in das Bachbordschot und das Steuerbordschot unterschieden. Mit den Schoten wird angeholt oder gefiert, um so das Segel für den passenden Kurs zu trimmen.

Eine Leine bezeichnet man ein dünnes Tau oder Seil im Gegensatz zu einem dickeren Exemplar, dies wird dann Trosse genannt. Leinen dienen meist als sogenannte Festmacherleinen, also zum Festmachen eines Schiffes. Die wichtigsten sind die Vorleine , die Achterleine, die Vorspring und die Achterspring.

Zum festen Verbinden von Tauwerk bedient man sich dem Spleissen. Mit einer Spleissanleitung und dem entsprechenden Werkzeug kommt man weiter.

 

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August 10th, 2008 at 00:00

Kleines Seglerlatein

Auf dem Wasser ist eine eigene Sprache gebräuchlich

Beim Segelschein machen wird man auch eine ganz eigene Sprache kennenlernen, man spricht vom Seglerlatein. Um sich schnell und prägnant unterhalten zu können, um die entsprechenden Segelbefehle zu verstehen, sollte man sich diese Seglersprache schnell aneignen.

Hier eine kleine Auswahl vorab:

  • achtern = hinten
  • Backbord = bezogen auf die Fahrtrichtung des Bootes links
  • Bug = das Vorderende das Bootes
  • Festmacher = Leine zum Festmachen des Bootes am Liegeplatz
  • Knoten = Geschwindigkeit von Seemeilen pro Stunde
  • Luv = Richtung, aus der der Wind weht
  • Lee = Richtung, in die der Wind weht
  • Pinne = Hebel zum Bedienen des Ruders
  • Steuerbord = bezogen auf die Fahrtrichtung des Bootes rechts
  • Wende = Drehen eines Segelbootes mit dem Bug durch den Wind

 

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August 1st, 2008 at 00:00

Schuhwahl beim Segeln

 

Welche Schuhe beim Segeln

Schon beim Besuch einer Segelschule oder bei einer Einladung auf ein Motorboot oder ein Segelboot stellt sich die Frage nach der Fussbekleidung. Auch wenn das Wetter schön ist und die Sonne lacht, vom barfuß segeln ist abzuraten. Schnell ist man auf einer rutschigen Stelle ausgerutscht und verletzt sich nicht nur an den Zehen!

Zumindest "darf" das Schiff mit Turnschuhe mit einer hellen Profilsohle betreten werden. Dunkle Sohlen zeigen oft dunkle Abriebspuren, über die sich der Skipper freuen kann.

Echte Seglerschuhe haben ein besonderes Profil ( feiner Messerschnitt ), das bei glatter und nasser Oberfläche wesentlich rutschfester sind.

 

 

 

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  • Was der Segler braucht…

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