Der Segelschein
Vergleichbar mit dem Führerschein für Fahrzeuge des öffentlichen Strassenverkehrs gibt es eine größere Anzahl an unterschiedlichen amtliche und nicht-amtliche Papiere, im Volksmund " Segelschein" genannt, die für das Führen von Segelbooten, von Segelbooten mit Motor und von Motorbooten auf den nationalen oder internationalen Gewässern nötig sind.
Dieser Segelschein berechtigt als Befähigungs- und Berechtigungsnachweis zum eigenverantwortlichen führen eines Sportbootes wie zum Beispiel ein Segelboot. Nicht verwechseln darf man den Begriff Segelschein mit einem " seemännischem Patent". Dies wäre beispielsweise die Ausbildung zum Kapitän.
In Deutschland gibt es folgende Amtliche Sportbootführerscheine :
- der Sportbootführerschein Binnen ( SBF Binnen )
- der Sportbootführerschein See ( SBF See )
- der Sportküstenschifferschein ( SKS )
- der Sportseeschifferschein ( SSS )
- der Sporthochseeschifferschein ( SHS )
- der Traditionsschifferschein ( TSS )
- das Bodenseeschifferpatent ( BSP )
- das Sportschifferzeugnis bzw. Rheinsportschifferpatent
Zum Sportseeschifferschein den Traditionsschifferschein
Der Traditionsschifferschein ist ein zusätzlicher Eintrag in den Sportseeschifferschein oder in den Sporthochseeschifferschein. Mit dem Traditionsschifferschein ist es erlaubt Traditionsschiffe bis zu einer Rumpflänge von 55 Metern und mit mehr als 25 Mann Besatzung in den Fahrgebieten vom Sportseeschifferschein oder vom Sporthochseeschifferschein zu führen.

Traditionsschiffer wird man, indem man über 4 Jahre hinweg praktisch Borddienstzeiten und Fahrzeiten auf Traditionssegelschiffen macht, und diese im Erfahrungsnachweisheft dokumentiert.
Traditionsschiffe sind Museumsschiffe, historische Schiffe oder traditionelle Schiffe.
Durchführungsrichtlinien Traditionsschiffahrt

